Am vergangenen Samstag haben sich über 600 Bürgerinnen und Bürger in Gilching versammelt, um gegen das geplante Gautinger Gewerbegebiet zu demonstrieren. Wie bereits berichtet, sollen südlich der dicht besiedelten Gilchinger Waldkolonie 60 Hektar für ein Gewerbegebiet geopfert werden. Die Fläche dafür liegt nicht nur im Landschaftsschutzgebiet, im Bannwald und um Erholungswald, sondern würde den Beginn der kompletten Zerstörung des Unterbrunner Holzes darstellen. Dieser Wald darf nicht geopfert werden und muss weiterhin als Naherholungsgebiet dienen!

Im vergangenen Jahr habe ich gemeinsam mit dem Verein Fluglärm den Startschuss für ein Bündnis gegeben, das sich gegen die Ansiedlung des Gewerbegebiets einsetzt. Dieses Bündnis trägt seit geraumer Zeit den Namen „Pro Bannwald“ und wird unter anderem von der SPD, den Grünen, der evangelischen Kirche in Gilching und vielen anderen getragen.

Da die Gemeinde Gauting mittlerweile in das Auslegungsverfahren eingestiegen ist und an den wahnsinnigen Plänen, die von uns seit einem Jahr massiv kritisiert werden, kaum etwas geändert wurde, hat Pro Bannwald zu einer Demonstration eingeladen. Ich freue mich sehr, dass unserem Aufruf über 600 Bürgerinnen und Bürger gefolgt sind. Eine zeitgleich angemeldete Demonstration der Gewerbegebiets-Befürworter hatte nicht einmal ein Dutzend Unterstützer.

Bei der von mir moderierten Demonstration haben die Fraktionsvorsitzenden der SPD und der Grünen im Bayerischen Landtag, Markus Rinderspacher und Ludwig Hartmann, sowie der Erste Gilchinger Bürgermeister Manfred Walter und Martin Fink gesprochen. Für das Rahmenprogramm haben die Wellküren (inkl. Grußwort vom zwar zeitlich verhinderten, aber in der Sache bei uns stehenden Gerhard Polt), die Jongliergruppe Luminity und die Pianistin Elisabeth Hopkins gesorgt. Vielen Dank für diese tolle Unterstützung!

Für das Bündnis Pro Bannwald ist klar: Der Einsatz und Kampf für das Unterbrunner Holz geht weiter! Wir werden uns weiterhin auf allen Ebenen (politisch und juristisch) gegen die Zerstörung eines bedeutenden Naherholungsgebiets einsetzen. Mehr Informationen unter www.pro-bannwald.de.

 

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.