In der vergangenen Woche ist die ehemalige Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) auf Einladung des Landtagskandidaten Christian Winklmeier zu Besuch in der Stadt Fürstenfeldbruck gewesen, um gemeinsam mit Winklmeier und dem Bundestagsabgeordneten Michael Schrodi über den Flächenverbrauch zu diskutieren.

Am Ende der Veranstaltung hat die ehemalige Umweltministerin Hendricks einen Geschenkkorb mit regionalen Produkten erhalten, den sie aber aus logistischen Gründen nicht selbst nach Berlin mitnehmen konnte. Eine Besucherin hat daraufhin vorgeschlagen, den Geschenkkorb an die Fürstenfeldbrucker Tafel zu spenden, woraufhin Barbara Hendricks dies sofort dankend zusagte.Am gestrigen Mittwoch übernahm nun der Landtagskandidat Christian Winklmeier die freudige Aufgabe, der Tafel den Geschenkkorb zu übergeben. Da vor allem auch alltägliche Produkte wie Öl, Mehl und Zucker benötigt werden, um die bedürftigen Menschen zu unterstützen, hat Winklmeier noch ein zweites kleines Päckchen zusammengestellt und übergeben.

Christian Winklmeier zur Situation der Tafeln in Deutschland:

„Auf der einen Seite bin ich sehr dankbar dafür, dass es Einrichtungen wie die Fürstenfeldbrucker Tafel gibt, die dafür sorgt, dass Menschen mit keinem oder einem geringen Einkommen eine wichtige Unterstützung erhalten. Diese Ehrenamtlichen verdienen unsere volle Anerkennung! Auf der anderen Seite darf es in einem reichen Land wie Deutschland nicht sein, dass es über 2.000 Tafel-Ausgabestellen mit etwa 60.000 Ehrenamtlichen und 1,5 Millionen unterstützten Personen geben muss. Die Politik muss alles unternehmen, dass vor allem die deutschlandweit etwa 450.000 Kinder ausreichend finanziell abgesichert sind und nicht gezwungen sind, eine Tafel zu besuchen. Ein erster Schritt dafür muss eine Kindergrundsicherung sein. Eine solche Grundsicherung würde dafür sorgen, dass die Anzahl der von Armut bedrohten Minderjährigen (250.000 allein in Bayern) deutlich verringert wird.“

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